Naturheilpraxis

Eric Schnecko

Omega-3 Mangel / Fettsäuren

© by Naturheilpraxis Eric Schnecko, Paul-Laufenberg Str. 9, 55276 Oppenheim

Es gibt viele Krankheiten, welche mit Entzündungen und mit Schmerzen einhergehen und somit auch eine Vielzahl von Menschen die zu den Betroffenen zählen. In diese Kategorie fallen die rheumatischen Erkrankungen bzw. die Krankheiten, die mit rheumatischen Beschwerden einhergehen, wie z.B. die rheumatoide Polyarthritis, Morbus Bechterew, Psoriasis Arthritis, die Kollagenosen, aber auch verschleißbedingte Arthrosen, Gicht und die Fibromyalgie.

Entzündliche Geschehen sind aber noch an weit mehr Krankheitsgeschehen beteiligt. Besonders schleichende Entzündungen, welche oft symptomlos verlaufen und welche als „silent inflamation“ bezeichnet werden, können diverse Organe und Blutgefäße schädigen.

Durch eine Laboruntersuchung des Blutes kann herausgefunden werden, ob der Patient eine Stoffwechsellage aufweist, welche Entzündungen fördert (sog. proinflammatorische Stoffwechsellage). Dabei spielen die Fettsäuren Omega-3 und Omega-6, aber auch die Arachidonsäure und weitere Fettsäuren und deren Verhältnisse zueinander eine wichtige Rolle.

Liegen also entzündlichen Erkrankungen vor, kann man sich die entzündungshemmenden Eigenschaften der Omega-3-Fettsäuren gewinnbringend zu nutze machen.

Omega-3-Fettsäuren verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und beugen Herz-Kreislauferkrankungen vor. Sie sind Bestandteile der Zellmembranen und regulieren dadurch den Zellstoffwechsel. Neben den bereits erwähnten anti-entzündlichen Effekten besteht weiterer wichtiger Nutzen der Omega-3-Fettsäuren in der Unterstützung eines normalen Blutdruckes, dem Erhalt einer normalen Gehirnfunktion, Förderung der Gedächtnisleistung und dem Erhalt der Sehkraft.

Die wirksamen Bestandteile der Omega-3-Fettsäuren sind die DHA (Docosahexaensäure) und die EPA (Eicosahexaensäure) bzw. die Alpha-Linolensäure. Diese findet sich in den typischen Omega-3-Ölen wie dem Leinöl, Raps- oder Nussöl, muss aber in der Leber zu den besagten Komponenten DHA & EPA umgebaut werden. Omega-3-Fettsäuren sind essentiell, d.h. der Körper kann diese nicht aus eigener Kraft bilden. Um den Bedarf eines gesunden Menschen an Omega-3 über die Nahrung zu decken müsste mehrmals pro Woche fetter, arktischer Seefisch auf dem Speiseplan stehen (z.B. Lachs, Makrele, Hering, Tunfisch, Sardine etc.). Soll ein therapeutischer Effekt auf eine entzündliche Erkrankung erreicht werden, reicht eine Aufnahme über die Nahrung allein nicht mehr aus.

Gleichzeitig zur entzündungshemmenden Therapie mit Omega-3-Fettsäuren müssen aber auch die entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren mit bedacht werden und bei vermehrtem Vorkommen im Körper deren Einfluss reduziert werden. Omega-6-Fettsäuren sind besonders stark in Sonnenblumenöl (verwendet in fast allen Fertiggerichten), Distel-, Maiskeim-, Soja- Sesam- , Erdnuss- und Sesamöl vertreten 

Um herauszufinden, ob ausreichende Mengen und ein ein ideales Verhältnis dieser Fettsäuren zueinander vorliegen, empfehle ich meinen Patienten ein Fettsäureprofil über eine Blutdiagnostik anfertigen zu lassen, um so eine eventuelle proinflammatorische Stoffwechsellage aufzudecken. Nach diesem Befund kann dann eine gezielte Therapie mit hochwertigen und vor allem hochgereinigten Omega-3-Fettsäuren erfolgen. 


zurück                                      

Literaturliste

 Disclaimer & Haftungsausschluss